Die Entwicklung meiner Fotografie in 10 Jahren

oder: Damals vs. Heute

 

Hallo ihr Lieben,
findet ihr es auch immer wieder superspannend alte Fotos von euch anzuschauen?
Fotografische Entwicklungen, auch von Anderen gehören ja zu meinen absoluten Favorite Beiträgen unter den Bloggern und so war ich inspiriert von Nina Schnitzenbaumer und von Carina Maiwald auch mal einen ähnlichen Blogpost zu schreiben.


Es verwundert mich ja immer wie sehr man sich in zehn Jahren einerseits verändert und man andererseits schon in frühen Jugendjahren einen roten Faden erkennen kann. Sei es von der Ausstrahlung (ich lächle auf so gut wie jedem Foto), dem Stil (achtet mal auf euren Stil), oder den eigenen Werken. Bei mir ist es besonders bei letzterem der Fall.
Ich habe ja ultra früh mit meinem Hobby Fotografie angefangen und kam so mit ca. 8 Jahren bereits zu meiner ersten analogen Kamera und wenig später zu meiner ersten kleinen Digitalkamera. So eine kleine „Knipse“ halt, nichts besonderes, aber ich war unheimlich stolz darauf, zumal Digitalkameras zu diesem Zeitpunkt ohnehin noch etwas besonderes waren.
Mit den Jahren entwickelte ich immer mehr Interesse an der Fotografie und so beschloss ich bereits mit 14 Jahren mir bei meiner Konfirmation nur Geld zu wünschen, um mir so den Traum meiner ersten eigenen Spiegelreflexkamera erfüllen zu können. Meine erste Canon 400D, die übrigens immer noch im Besitz der Familie ist und, die mich dann auch fast sechs Jahre begleitete. Im Anschluss holte ich mir dann gleich einen Nachfolger, die Canon EOS 650D, die mich auch fast drei Jahre begleitete und die ich auch immer noch als leichte Urlaubs-und Wanderkamera habe. Für Shootings nehme ich nun meine Canon EOS 6D, meine erste Vollfomatkamera.

Man erkennt aber natürlich nicht nur anhand der verbesserten Kameraausrüstung eine qulitative Verbesserung. Wenn ich mir die Bilder so anschaue zeichnen sich immer wieder stilistische Phasen ab – wobei ich dazu sagen muss, dass sich mein Stil seit längerer Zeit nicht mehr großartig geändert hat.
Bis ich dahin kam, habe ich natürlich, wie jeder Künstler, viel experimentiert, ausprobiert und auch kopiert. Nun bin ich dahingehend etwas ruhiger geworden und mag die Bilder lieber, wenn sie gleich möglichst perfekt aus der Kamera kommen und ich nur noch wenige Dinge anpasse, sowie ein Preset darauflege, welches ich selber entwickelt habe.

Was ich auch immer ultra spannend finde sind Phasenweise Stilistische Veränderungen, die man auf Lebensereignisse zurückführen kann.
Tja, ich betone es immer wieder:
Man kann Presets erstellen und anwenden wie man möchte und Schemen bei der Fotografie folgen, letztendlich ist die Fotografie ein Spiegel der Seele und der Gefühle und so erkennt man auch eure eigene Laune und Empfindungen ein Stück weit wieder in euren Werken.
So ähnlich wie ein Sänger nach Tagesstimmung einen Song verschieden interpretiert, werden eure Fotografien nicht immer gleich sein.

Schaut einfach mal eure alten Bilder durch und stellt eine ansehliche Entwicklung mit ähnlichem Material auf. Das ist im Übrigen auch eine prima Möglichkeit um wiederkehrende Schwächen auszumerzen und an ihnen zu arbeiten.
Bei mir schleicht sich beispielsweise immer mal wieder ein schiefer Horizont ein, noch besser kriege ich das aber vor Augen geführt, wenn ich meine alten und neuen Bilder nebeneinander lege.
Aber ihr sollt euch selbstverständlich auch motivieren: Schaut mal wie toll ihr euch verbessert habt! Auch in kurzer Zeit sieht man immer wieder Verbesserungen. Vorrausgesetzt natürlich, ihr setzt euch aktiv mit der Fotografie auseinander und fotografiert auch.

So und jetzt habe ich genug geschrieben – viel Spaß beim Bilder schauen und eine schöne Woche wünsche ich euch.

 

 

 

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