Straßburg – Weihnachtsrückblick ´18

Ihr Lieben,

einige von euch wissen ja, dass ich spontan mit meinem Dad zwei Wochen vor Weihnachten den Straßburger Weihnachtsmarkt besucht hatte. Ich packte mein Zeug zusammen, fuhr zu ihm und von dort sind wir mit dem Camper auf den Campinglatz „Camping de Strassbourg“ gefahren.

Die Fahrt hin war eigentlich echt entspannt, nicht viel Stau und leicht zu finden. Aber mein Dad ist auch super Reiseerfahren, liest sich ein mal eine Route durch und fährt dann selbständig die Strecke, auch wenn das Navi mal spinnt, oder der Beifahrer mal schläft 😀

Dort angekommen wollten wir natürlich ein schnuckliges Plätzchen auf dem tollen Campingplatz ergattern, leider war nur schon alles ausgebucht. Tja für nächstes mal besser reservieren!! Auch die Mobile Homes waren alle. So mussten wir auf dem Park Platz des Campingplatzes schlafen, auch gut. Wir hatten ja unser Globecar und sind beide Campingerfahren. Wasser und Wlan gabs für 27€ inklusive. Für je 7€ haben wir ein Frühstück dazugebucht. Naja hätten wir uns ehrlich sparen können. Das waren zwei kleine Baguettestücke und zwei Crossaints, mit Butter und Marmelade, sowie Orangensaft (zum Glück frischer) und Kaffee.
Kein Aufschnitt, kein Käse – nichts. Wir hatten zum Glück noch vom Abendessen zuvor Pastete, sovie guten Käse mit dabei, das war also nicht all zu tragisch.

Nach dem das alles erledigt war, haben wir uns nur kurz frisch gemacht und sind direkt losgetigert.
Man kommt vom Campingplatz in ca. 5 Stationen mit der Tram hin. Die nächste Station war auch nur 5 Minuten entfernt. Von der Tram zum Weihnachtsmarkt mussten wir ein Stück laufen, da die Bahnen während der Weihnachtszeit nicht bis hin zum Markt fuhren.
Dort angekommen mussten wir noch mal durch eine Sicherheitskontrolle, überall waren auch bewaffnete Terroreinheiten der Polizei. Ich meinte noch zu meinem Dad, dass ich die hohen Sicherheitsvorkehrungen so toll finde, wegen letztem Jahr…. Gleich zwei mal hintereinander – Schrecklich! Je suis Strassbourg.

 

Von Strassburg selbst war ich in jedem Maß überwältigt. Die bunten, schnuckligen, mit liebe dekorierten Häuser. Der Rhein in der Mitte. An der Seite die bunten Bäume, die bunten Häuser, alles scheint so perfekt und so bedacht und doch so charmant und individuell.
Der Weihnachtsmarkt ist einfach zauberhaft.
Man läuft durch und fühlt sich wie im Märchen. Wart ihr schon mal zu besonderen Anlässen im Europa Park? Etwa an Halloween? So ist der Weihnachtsmarkt in Strassbourg. Jede kleinste Ecke ist mit ganz viel Liebe zum Detail Dekoriert. Ich kam mir vor wie Alice im Wunderland. Mein Vater meinte nur noch ich hätte ein Dauergrinsen im Gesicht. Alles glitzert und leuchtet. Und ja: auch die Menschen scheinen eleganter gekleidet zu sein als in Deutschland. Es passt alles. Wunderschön und ästethisch.

Ok: der Glühwein hier ist besser! 😀
Aber auch die Cafés. Wir konnten uns kaum entscheiden für unseren Mittagssnack. Schließlich sind wir in ein unheimlich kleines, uriges gegangen. Die beste Entscheidung, man musste zwar auf einen Platz warten, aber das Alice Feeling ging weiter. Ich war schon in vielen Cafes. In Wien, in Ungarn, in Italien, in Frankreich, in Griechenland.. die Liste ist lang. Aber ganz ehrlich, das ist bis jetzt mein Favorit! Von der Decke hingen Teekessel, Diamanten, Teekannen, an den Wänden waren alte Gemälde – wie bei Alice. Die Sessel waren alte Polster Sofas und Stühle, urbequem und die Torten. Alter Schwede – eine Riesen Auswahl. Serviert mit Soßen und Toppings. Ja ich war im Himmel!

Ok genug vom Essen, das ist schließlich kein Foodblog, als wir dann gesättigt waren, ging es wieder raus und siehe da: es war dunkel und der Zauber nahm seine ganze Form an. Die Lichter gingen an. Ich war nun völlig überwältigt. Habe ständig Fotos gemacht und wusste gar nicht mehr wo ich hinschauen sollte.

Wir waren dann noch in der Altstadt unterwegs, haben hier und da uralten Käse probiert, an Kerzen geschnuppert und uns zwei Kirchen von Strassburg angeschaut.
Für das Münster hatten wir nach 4h und 10km laufen keinen Nerv mehr, da hatte sich eine Schlange davor gebildet und von außen war sie auch schön. Außerdem fing es an zu regnen.

So beschloßen wir uns Baguette, Käse, Wein und Pastete zu holen und stiefelten wieder erschöpft zur Tram. Den Abend ließen wir mit der Flasche Wein ausklingen. Am nächsten Morgen Frühstückten wir noch mal, wie oben beschrieben, nicht ganz so gut und fuhren direkt nach Hause. Eigentlich hatten wir vor noch mal den Weihnachtsmarkt zu besuchen, aber nun regnete es heftiger und wir verabschiedeten uns mit tollen Eindrücken von Strassbourg.

Definitiv Auf Wiedersehen!

 

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